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Nebenkosten prüfen
Qualität & Grenzen

Was wir können – und was nicht

Viele Anbieter versprechen „93 % Trefferquote“ oder „9 von 10 Abrechnungen enthalten Fehler“, ohne das zu belegen. Wir machen es andersherum: Wir sagen offen, wo unsere Prüfung an ihre Grenzen stößt.

Was wir automatisch zuverlässig prüfen

Rein rechnerische und fristbezogene Prüfungen sind deterministisch und lassen keinen Ermessensspielraum: mathematische Umlage, Abrechnungsfristen, formale Vollständigkeit, die Verbrauchs-/Flächen-Verteilung bei Heizkosten. Hier ist unsere Erkennung sehr verlässlich.

Wo Restunsicherheit bleibt

Manche Kostenarten sind in Abrechnungen uneinheitlich benannt – hier ordnen wir zu, mit einer Unsicherheit, die wir als Confidence offen ausweisen. Ob eine ungewöhnlich hohe Position tatsächlich falsch ist, lässt sich oft erst durch Belegeinsicht abschließend klären.

Was wir nicht prüfen

  • — Ob eine abgerechnete Leistung tatsächlich in dieser Höhe erbracht wurde. Das lässt sich nur durch Belegeinsicht beim Vermieter klären.
  • — Individuelle vertragliche Sonderregelungen, die von der gesetzlichen Regel abweichen und uns nicht vorliegen.
  • — Fragen, die eine rechtliche Bewertung des Einzelfalls erfordern. Dafür sind Mieterverein und Anwältin oder Anwalt die richtige Adresse.

Keine Rechtsberatung

Unsere Prüfung ist eine automatisierte, technische Analyse – keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Sie ersetzt nicht die Einschätzung einer Fachperson im konkreten Einzelfall.

Unsere Sprachregeln

Deshalb formulieren wir Befunde bewusst zurückhaltend: „mögliche Auffälligkeit“, „Prüfung empfohlen“, „wahrscheinlich korrekt“, „nicht abschließend bewertbar“ – statt falscher Sicherheit.